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Attraktives Aussehen, auffallende Kleidung und ein eleganter Sportwagen sind die Attribute der Lebedame Rosemarie (Nadja Tiller)
Das Mädchen Rosemarie
Die schöne Rosemarie hat viele Gönner in der Industrie - und sie hat eine Tonbandsammlung mit ihren gesammelten Rendezvous. Doch die Aufnahmen werden ihr zum Verhängnis. - Der Spielfilm von 1958 ist eine Satire auf die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft und inspiriert von dem authentischen, nie aufgeklärten Mord an der Frankfurter Lebedame Rosemarie Nitribitt, die am 1. November 1957 tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde.
Die junge und attraktive Rosemarie, die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, lernt in Frankfurt eine Gruppe Industrieller kennen und beginnt ein Verhältnis mit Konrad Hartog aus Essen. Hartog finanziert Rosemarie eine teure Wohnung und schickt ihr regelmäßig Geld.

Bei einer Feier des exklusiven Industriellenklubs wird Rosemarie von den Mächtigen umschwärmt. Die Industriellen, die Rosemarie bald regelmäßig besuchen, werden mit einem Tonbandgerät ausspioniert. Als Rosemarie den Bogen überspannt, wird sie Opfer einer Tragödie.

Regisseur Rolf Thiele und sein Drehbuchautor Erich Kuby glossieren die Doppelmoral der bundesdeutschen Gesellschaft der Wirtschaftswunderzeit in einer Mischung aus Persiflage, Kabarett und Moritat. Inszeniert ist der Film mit großem Aufwand und glanzvoller Besetzung, zu der neben Nadja Tiller in der Titelrolle auch Carl Raddatz, Gert Fröbe, Mario Adorf und Karin Baal gehören.

Sendedaten
Dienstag, 30. April 2019, 20.15 Uhr
Credits
Das Mädchen Rosemarie
Spielfilm, BRD 1958
95 Minuten
Regie: Rolf Thiele
Mit Nadja Tiller (Rosemarie), Peter van Eyck (Fribert), Mario Adorf (Horst), Carl Raddatz (Hartog), Gert Fröbe (Bruster), Hanne Wieder (Marga), Karin Baal (Do), Horst Frank (Michael Runge)
Filmreihe
© KineosDeutsch-Deutsches Kino - 40 Jahre Filme in Ost und West
30. April bis 24. Mai 2019