Film anschauenFilm anschauenInterview mit Regisseurin Ula StöcklInterview mit Regisseurin Ula Stöckl
Stefan (Jürgen Arndt, M.) ist verheiratet mit Magdalena und liebt alle Frauen - wenn sie ihn lassen.
Neun Leben hat die Katze
München, im "Sommer der Liebe" 1967: Journalistin Katharina erhält Besuch von ihrer französischen Freundin Anne. In langen Tagen und lauen Nächten erkunden sie neue Lebenswege. - Das episodisch und fragmentarisch erzählte Frauenporträt und Zeitbild drehte Ula Stöckl zum Abschluss ihres Studiums am Ulmer Institut für Filmgestaltung. Einer der ersten feministischen Filme Deutschlands.



Mit seiner freigeistigen Mischung verschiedener Genres und Stile sucht Ula Stöckls Debütfilm in der deutschen Filmgeschichte bis heute seinesgleichen: "Neun Leben hat die Katze" ist poetisches, philosophisches, politisches Kino. Last but not least: Der Film entstand zu einer Zeit, als es in der alten Bundesrepublik weder eine Frauenbewegung noch einen Frauenfilm gab. Das Etikett "erster feministischer Spielfilm der BRD" sollte indes nicht davon ablenken, dass es sich um einen sehr zu Unrecht fast vergessenen Klassiker des Neuen Deutschen Films handelt.

Sendedaten
Dienstag, 7. Mai 2019, 22.25 Uhr
Credits
Neun Leben hat die Katze
Spielfilm, BRD 1968
87 Minuten
Regie: Ula Stöckl
Mit Liane Hielscher (Katharina), Jürgen Arndt (Stefan), Kristine de Loup (Anne), Elke Kummer (Magdalena), Alexander Kaempfe (Sascha), Heidi Stroh (Gabriele)
Filmreihe
Deutsch-Deutsches Kino - 40 Jahre Filme in Ost und West
30. April bis 24. Mai 2019